Was wir wollen

Wir lehnen den OASE-Ast Brugg/Windisch grundsätzlich ab. Nachhaltige Mobilität heisst für uns nicht, neue Strassen zu bauen, sondern andere Formen der Mobilität zu fördern: Öffentlicher Verkehr, Langsamverkehr, Mobility Sharing und Siedlungsformen, welche autoarmes Wohnen attraktiv machen. Der Bau neuer Strassen ist nicht zielführend, denn sie erzeugen noch mehr Verkehr.

Die IG befürwortet die Förderung des Velo- und Fussgängerverkehrs, den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs sowie verkehrslenkende Massnahmen. Dieser Teil des regionalen Gesamtverkehrskonzepts Ostaargau soll unabhängig vom Bau des Autobahnzubringers realisiert werden.

Wir wappnen uns aber auch für den Fall, dass der OASE-Ast Brugg/Windisch gebaut wird. Deshalb fordern wir:

  1. Die OASE darf keinen zusätzlichen Verkehr in die Region bringen

    Es braucht verkehrsreduzierende und flankierende Massnahmen, vor allem für den Schwerverkehr zwischen Unterem Aaretal/Deutschland und der A1.

  2. Ein Tunnel nur vom Aufeld bis zum Bahnhof Brugg macht keinen Sinn: dieser Tunnel muss auf beiden Seiten verlängert werden

    Das heisst: kein Anschluss Kabelwerk und kein Anschluss Aufeld sondern einen durchgehenden Tunnel von Lauffohr bis zur Südwestumfahrung.

  3. Keine Änderung der Spielregeln

    Die OASE sieht den gleichzeitigen Bau beider Zentrumsentlastungen (Brugg/Windisch und Baden) vor. Nun wird aber der Ast Baden zurückgestellt und nur Brugg/Windisch definitiv im kantonalen Richtplan eingetragen. Das bedeutet: Unsere Region wird mit Durchgangsverkehr überschwemmt.